02.10.2017
Kategorie: Religion und Ethik, Startseite
Von: Ulrich Reh/eingestellt von S. Jaqui

„China erleben“


Bereits zum 5. Mal besuchten Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a/ b und c im Rahmen des ev. Religionsunterrichts und des Themas „Fernöstliche Religionen“ (Schwer-punkt China: Land, Leute, Kultur, Atheismus-Religionen) das Restaurant „China Garten“ in Altenglan. Der Besitzer, Herr Bai, gab einen ausführlichen Einblick in sein Land. Er veran-schaulichte die rasante Entwicklung Chinas anhand seiner Heimatstadt Bandong, unmittelbar an der nordkoreanischen Grenze gelegen, gab einen Einblick in das Verhältnis Chinas zu Nordkorea, informierte die Schüler/innen über das Bildungswesen und die Schulpolitik seines Landes, erläuterte die wirtschaftliche Entwicklung vom „Kopieren“ technischer Produkte hin zur Entwicklung eigenständiger Produkte. Herr Bai schilderte, welche Gründe ihn 2006 veranlassten nach Deutschland zu kommen und welche Gründe aktuell Chinesen nach Deutschland kommen lassen. Interessant waren auch seine Gedanken zum Verhältnis von Staat und Religion: „Jeder musste an Mao glauben. Es darf bis heute öffentlich keine Kritik an Mao geben.“

Nach diesen informativen Einblick führte Herr Bai in die „heilige“ Kunst der Teezeremonie ein, in der Schüler/innen den Tee selbst zubereiteten und probierten. Der krönende Ab-schluss war ein Buffet, das aus fünf typischen Gerichten Chinas bestand.

Eine lohnende Veranstaltung, die bei den Schüler/innen auf positive Resonanz stieß.

U. Reh